Mittwoch, 9. September 2015

Von ganz unten nach ganz oben


Heute konnten wir ein bisschen länger schlafen. Um 8 Uhr klingelte nach und nach in allen Zimmern das Telefon. Warum? Der automatische Telefonweckruf - sehr praktisch!
Nach einem ausgiebigen Frühstück gingen wir kurz einkaufen und dann starteten wir in den Tag.
Unserem Busfahrer hatten wir heute freigegeben und trauten uns ins Abenteuer Metrofahrt!

Mit Sonnenbrille in der Metro


Einstieg an der Station Pierre et Marie Currie

Der Ticketkauf war recht unkompliziert, die Automaten konnten auf Deutsch eingestellt werden, dass war einfach - dachten wir! Aber dann....
An der zweiten Haltestelle wurden wir kontrolliert. Oh nein... wir hatten die falschen Tickets gekauft. Gott sei Dank hatten wir einen netten Kontrolleur und sind dann doch ohne Probleme am Zielort angekommen. Puh!

Ziel unserer Metrofahrt war das Viertel Montparnasse. Ein Teil der Gruppe stieg hinab in die Pariser Unterwelt - in die Katakomben. 183 Stufen ging es abwärst, durch eine ganz enge Wendeltreppe. Der Gang durch die unterirdischen Gänge dauerte etwa 1 Stunde. Überall lagen Knochen. Es waren enge Gänge. Es war halbdunkel.

Langer dunkler Gang in den Pariser Katakomben

Aufgeschichtete Knochen in den Pariser Katakomben

Schädel in den Pariser Katakomben



Teilnehmende in den Pariser Katakomben


„Die Knochen in den Katakomben fand ich schon etwas gruselig. Vor allem, wenn einen die Schädel angeguckt haben. Aber ich fand es überraschend, wie die die Knochen so aufgeschichtet haben.“ 
– Monika Seidler



„So unheimlich fand ich die Knochen gar nicht. Einmal dachte ich, ich hatte mich verlaufen. Das ging ja eigentlich nicht, es gab ja nur einen Weg. Aber ich habe die anderen ganz schnell wieder gefunden. Und es war matschig und hat getropft von den Decken. Wir hatten auch alle gedacht, es wäre kälter unten. Aber es war ziemlich warm. Insgesamt fand ich, hat es sich gelohnt, die Treppen runterzusteigen.“ 
– Kerstin Uhlenbrock



„Ich fand die Katakomben anders, als im Reiseführer beschrieben. Da stand, man müsste Angst haben, dass die Skelette auf einen zu kommen. Aber das war gar nicht so. Ich fand es total spannend in den Katakomben. Es war ziemlich schwül. Es kam mir vor wie in einer Tropfsteinhöhle.“ 
– Verena Rogge



Der andere Teil der Gruppe machte einen Spaziergang durch das Viertel und über den Cimetière Montparnasse, einem Friedhof. Er einer der drei größten Friedhöfe von Paris.

Grabstein von Jean-Paul Satre und Simone de Beauvoir

Friedhof Montparnasse von oben


Zum Mittagessen gab es in einer Seitenstraße ein supertolles Restaurant. Wir finden, dort gab es die besten Burger Paris.

Der Beste Burger von Paris


Den Abschluss des Tages verbrachten wir auf dem Dach des Turm Montparnasse. Tolle Aussicht bei schöner Abendstimmung bei untergehender Sonne.

Turm Montparnasse

Der Louvre von oben

Der Eiffelturm vom Turm Montparnasse




„Ich fand es auf dem Turm heute sehr cool. Ich fand es schön, dass ich ganz Paris von oben sehen konnte. Die Fahrstuhlfahrt hat man gar nicht gemerkt. Man hat gar nicht gesehen, in welchem Stockwerk man ist, das ging so schnell.“ 
– Tobias Adriaans


Jetzt sind alle müde, aber voller Vorfreude auf den morgigen Tag!

Dienstag, 8. September 2015

Ein Höhepunkt gleich zu Beginn

Croissants, Baguette und Konfitüre: Das französische Frühstück ließ keine Wünsche offen. In einem kleinen Supermarkt um die Ecke konnten wir noch Essen und Trinken für den Tag kaufen. Und dann ging es pünktlich um 10.00 Uhr los: Unsere französische Stadtführerin Melanie fuhr mit uns im Bus kreuz und quer durch Paris. An einigen Punkten stiegen wir aus, und Melanie erzählte uns etwas zu dem jeweiligen Ort.

Stadtführerin Melanie
Unsere Stadtführerin Melanie

Stadtführerin Melanie im Gespräch


Notre Dame in Paris
Notre Dame

Die Pyramide im Louvre
Die Pyramide im Louvre

Der Triumphbogen in Paris
Der Triumphbogen

Stefan gefiel es am Triumphbogen
Stefan gefiel es am Triumphbogen

Zum Schluss der Rundfahrt war es dann endlich soweit: wir hielten am Eiffelturm! Für viele der Reisenden eines der wichtigsten Ziele auf unserer Fahrt.

Der Eiffelturm
Der Eiffelturm

Ein großer Teil der Reisegruppe wollte unbedingt hinauffahren und sich Paris von oben ansehen. Dafür konnten wir ganz einfach den Aufzug nutzen. Oder zwei Aufzüge. Denn es gibt drei Plattformen, und man muss auf jeder in einen weiteren Aufzug steigen. Wir fuhren insgesamt bis Plattform zwei, da die Wartezeit für die Spitze zu lange gedauert hätte.

Sicherheits-Check wie am Flughafen

Und dann ab in den Aufzug


Die Mühe lohnte sich: der Ausblick war einfach umwerfend.

Invalidendom Paris
Der Invalidendom

Sacre Coer
Sacre Coer


Die Seine in Paris
Die Seine





"Der Tag war schön und anstrengend." – Petra Schlömer

"Es hat sich echt gelohnt, die Aussicht von oben zu sehen" – Verena Rogge


"Es war cool, mit dem Aufzug zu fahren, weil man die Streben des Turms von innen sehen konnte." Elena Fischer

"Es sah irre aus, wenn man in der Mitte unter dem Eiffelturm steht und hoch schaut." Robert Dietz