Heute konnten wir ein bisschen länger schlafen. Um 8 Uhr klingelte nach und nach in allen Zimmern das Telefon. Warum? Der automatische Telefonweckruf - sehr praktisch!
Nach einem ausgiebigen Frühstück gingen wir kurz einkaufen und dann starteten wir in den Tag.
Unserem Busfahrer hatten wir heute freigegeben und trauten uns ins Abenteuer Metrofahrt!
Der Ticketkauf war recht unkompliziert, die Automaten konnten auf Deutsch eingestellt werden, dass war einfach - dachten wir! Aber dann....
An der zweiten Haltestelle wurden wir kontrolliert. Oh nein... wir hatten die falschen Tickets gekauft. Gott sei Dank hatten wir einen netten Kontrolleur und sind dann doch ohne Probleme am Zielort angekommen. Puh!
Ziel unserer Metrofahrt war das Viertel Montparnasse. Ein Teil der Gruppe stieg hinab in die Pariser Unterwelt - in die Katakomben. 183 Stufen ging es abwärst, durch eine ganz enge Wendeltreppe. Der Gang durch die unterirdischen Gänge dauerte etwa 1 Stunde. Überall lagen Knochen. Es waren enge Gänge. Es war halbdunkel.
„Die Knochen in den Katakomben fand ich schon etwas gruselig. Vor allem, wenn einen die Schädel angeguckt haben. Aber ich fand es überraschend, wie die die Knochen so aufgeschichtet haben.“
– Monika Seidler
„So unheimlich fand ich die Knochen gar nicht. Einmal dachte ich, ich hatte mich verlaufen. Das ging ja eigentlich nicht, es gab ja nur einen Weg. Aber ich habe die anderen ganz schnell wieder gefunden. Und es war matschig und hat getropft von den Decken. Wir hatten auch alle gedacht, es wäre kälter unten. Aber es war ziemlich warm. Insgesamt fand ich, hat es sich gelohnt, die Treppen runterzusteigen.“
– Kerstin Uhlenbrock
„Ich fand die Katakomben anders, als im Reiseführer beschrieben. Da stand, man müsste Angst haben, dass die Skelette auf einen zu kommen. Aber das war gar nicht so. Ich fand es total spannend in den Katakomben. Es war ziemlich schwül. Es kam mir vor wie in einer Tropfsteinhöhle.“
– Verena Rogge
Der andere Teil der Gruppe machte einen Spaziergang durch das Viertel und über den Cimetière Montparnasse, einem Friedhof. Er einer der drei größten Friedhöfe von Paris.
Zum Mittagessen gab es in einer Seitenstraße ein supertolles Restaurant. Wir finden, dort gab es die besten Burger Paris.
Den Abschluss des Tages verbrachten wir auf dem Dach des Turm Montparnasse. Tolle Aussicht bei schöner Abendstimmung bei untergehender Sonne.
„Ich fand es auf dem Turm heute sehr cool. Ich fand es schön, dass ich ganz Paris von oben sehen konnte. Die Fahrstuhlfahrt hat man gar nicht gemerkt. Man hat gar nicht gesehen, in welchem Stockwerk man ist, das ging so schnell.“
– Tobias Adriaans
Jetzt sind alle müde, aber voller Vorfreude auf den morgigen Tag!

























